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Stand: 19.05.2013
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17.12.2002

"Der Standort ist gut, die Stimmung ist schlecht"

Präsident und Hauptgeschäftsführer zum Jahreswechsel 2002/2003

Reformstau zügig abbauen, damit es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht

"Der Standort ist gut, die Stimmung ist schlecht". So bringen Präsident Dr. Ernst Franceschini und Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda die Stimmungslage der Wirtschaft im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zum Jahreswechsel 2002/2003 auf den Punkt. Das Jahr 2002 sei ein schwieriges Jahr für die Wirtschaft in Deutschland und in der Region gewesen: "Leider lassen die derzeitigen politischen Entwicklungen vor allen Dingen nach der Bundestagswahl im September 2002 nicht erkennen, dass der Reformstau zügig abgebaut wird. Vielmehr wird erneut an den Symptomen der Wirtschaftsschwäche korrigiert, ohne das Übel bei der Wurzel zu greifen. Genau das fordert die Kammer in ihrem Aufruf Das braucht der Mittelstand", so Präsident und Hauptgeschäftsführer zum Jahreswechsel. Und weiter: "Ein Rückführen der Staatsquote, flexiblere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, Steuersenkungen und Entlastungen führen zum Wirtschaftsaufschwung, schaffen Arbeitsplätze und damit Wohlstand für alle." Hervorragender Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg Die IHK Bonn/Rhein-Sieg blicke mit großen Erwartungen auf das Jahr 2003. Angesichts der aktuellen konjunkturellen Situation und der schlechten Rahmenbedingungen könne nur ständiges Mahnen und Fordern an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung weiter helfen, dem in seiner Substanz hervorragenden Wirtschaftsstandort Deutschland und auch Bonn/Rhein-Sieg neue wirtschaftliche Chancen einzuräumen. "Wir werden nicht nachlassen in unserer Forderung, die Rahmenbedingungen zu verbessern", stellen Präsident und Hauptgeschäftsführer fest. Dabei sei sich die regionale Wirtschaft mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, allen Wirtschaftsverbänden und allen wirtschaftlich Verantwortlichen einig. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg will ihren Kammerservice selbst in 2003 weiter verbessern: "Wir haben uns Qualitätsstandards gegeben und werden sie umsetzen. Die Kommunikation mit der Kammer, die Kammer-Beratungstätigkeit, der Kammer-Service insgesamt sollen auch in 2003 effizienter und optimaler gestaltet werden. Das Ganze werden wir über eine schwierige Haushaltslage mit gleichbleibenden Beitragssätzen angehen. Eine Beitragserhöhung kommt für uns nicht in Frage." Die Kammer selbst hat sich im Jahr 2002 ein neues Gewand gegeben. Dies gilt nicht nur für das Kammergebäude, dessen Sanierung im ersten Quartal 2003 abgeschlossen sein wird. Auch das Marketing der Kammer ist neue Wege gegangen. Der Außenauftritt wurde neu gestaltet ebenso wie der Internetauftritt. Gerade das Internet soll als modernes zukunftsfähiges Kommunikationsmedium ausgebaut und erweitert werden. Hier haben die kammerzugehörigen Unternehmen auch die Möglichkeit der Eigendarstellung durch das in 2002 eingeführte Internet Business Network (IBN). Darüber können weltweite Kontakte hergestellt werden. "Unser Dank gilt allen ehrenamtlich Tätigen. Wir danken den befreundeten Organisationen, Behörden und Institutionen für die Unterstützung unserer Arbeit. Unsere besten Wünsche begleiten sie alle in das Jahr 2003", schließen die Worte zum Jahreswechsel mit den besten Wünschen von Präsident Dr. Ernst Franceschini und Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda.

 

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