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27.11.2001

GKN Sinter Metals baut Technologie-Zentrum in Bad Godesberg

Qualifizierte Werkzeugmacher gesucht

GKN Sinter Metals errichtet am Standort Bad Godesberg ein neues Werkzeugbau-Technologie-Zentrum, das von der Immobiliengruppe FTG/Köln für mehrere Millionen Mark hergerichtet wird. Auf dem Gelände der ehemaligen Octagon-Diskothek entsteht auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern eine High-Tech-Schmiede, in der in Zukunft hochpräzise Werkzeuge für den europäischen Bedarf der weltweit tätigen GKN Sinter Metals-Gruppe gefertigt werden. Weiterhin wird eine Reservefläche für die Ausweitung der Produktion von rund 1.000 Quadratmetern vorbereitet. Das Vorhaben stellten GKN Sinter Metals-Geschäftsführer Antonio Casellas und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Swoboda heute vor.

GKN plc. beschäftigt in den drei Sparten Automotive, Aerospace und Agrartechnik weltweit insgesamt ca. 40.000 Mitarbeiter in 120 Produktionsstätten. Im vergangenen Jahr erzielte die in London ansässige Gruppe einen Umsatz von 13 Milliarden Mark. Im Kammerbezirk Bonn/Rhein-Sieg zählt GKN mit etwa 2.500 Mitarbeitern an mehreren Standorten zu den großen Arbeitgebern. GKN Sinter Metals Bonn stellt in Bonn mit 400 Beschäftigten Bauteile aus Sintermetall her. Abnehmer sind die Automobil- und die Fahrradindustrie. "Jeder Auto-Innenspiegel enthält Elemente, die bei GKN Sinter Metals in Bonn gefertigt werden", stellt Antonio Casellas, Geschäftsführer von GKN Sinter Metals Bonn, die "Erfolgsstory" des Mehlemer Werkes heraus, das mit zweistelligen Wachstumsraten glänzte. GKN Sinter Metals fertigt in Bonn u.a. Sinterteile für Stoßdämpfer, Sicherheitsgurte und Innenspiegel für alle großen Automobilhersteller. Durch das starke Wachstum und weitere Zukäufe konnte der Werkzeugbedarf der GKN Sinter Metals-Gruppe nicht mehr durch die dezentral in den Werken angesiedelten Werkzeugbau-Abteilungen abgedeckt werden. Eine Analyse des Werkzeuglabors der RWTH Aachen ergab, dass der Werkzeugbau der GKN Sinter Metals-Gruppe für den europäischen Bedarf in Zukunft an einem Standort konzentriert werden soll, der mit allen technischen Möglichkeiten ausgestattet wird. Entscheidung für den Produktionsstandort Bonn/Rhein-Sieg "Die Entscheidung der GKN Sinter Metals-Gruppe für Bad Godesberg zeigt, das der Produktionsstandort Deutschland Zukunft hat", sagte Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Schließlich habe sich Bonn im konzerninternen Wettbewerb gegen alle Mitbewerber in Europa und Amerika durchgesetzt. "Wir sollten unseren Standort nicht schlecht reden", sagte Swoboda. In der Region Bonn/Rhein-Sieg seien immer noch fast 40.000 Mitarbeiter in der Industrie tätig. "High-Tech heißt nicht nur Informationstechnologie, Telekommunikation oder Biotechnologie", so Swoboda: "Gerade Werkzeug- und Maschinenbau sind Branchen, die vom technologischen Fortschritt bestimmt werden." Den Ausschlag für das Votum zugunsten von Bonn hat laut GKN Sinter Metals-Geschäftsführer Casellas die hohe Qualität des bestehenden Werkzeugbaus in Verbindung mit einer ausgezeichneten Konstruktionsabteilung und einem Bestand an sehr guten Facharbeitern gegeben: "Dadurch sind wir auch was die Kosten angeht, international konkurrenzfähig." Im neuen europäischen Werkzeugzentrum der GKN Sinter Metals-Gruppe entstehen rund 80 Arbeitsplätze. "Wir suchen allerdings dringend noch zusätzlich qualifizierte Werkzeugmacher, die an unserer Erfolgsgeschichte mitschreiben wollen", so Casellas. (FTG =FTG Finanztreuhand Gesellschaft für Grundbesitzanlagen und Vermögens-verwaltung KG, Niederkasseler Straße 33, 51147 Köln)

 

Adresse

IHK Bonn/Rhein-Sieg
Bonner Talweg 17, 53113 Bonn

Tel  +49 (0)2 28/22 84-0
Fax    +49 (0)2 28/22 84-170
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